Blog Hazardous Inventory Reduction Artikel Hazardous Inventory Reduction Von Michael Sonnak am 21.10.2026 Share on Facebook Share on Twitter Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share via Email Share link Check icon Close 500 Meter Rohrleitung. DN200. Voll mit Diesel. Das entspricht bereits rund 15.700 Litern Produktinventar innerhalb der Leitung. Während bei Sicherheitsbetrachtungen meist über Leckagen, Korrosionsschutz und Überwachungssysteme gesprochen wird, lohnt sich eine weitere Frage: Wie viel Produkt befindet sich eigentlich im System? Durch Molchtechnik können Rohrleitungen weitgehend entleert und das Produktinventar reduziert werden. Das bedeutet: höhere Produkt-Rückgewinnung weniger Produktverluste geringere Freisetzungsmengen bei Wartungsarbeiten reduziertes potenzielles Schadensausmaß In der Verfahrenstechnik wird dieser Ansatz häufig als Hazardous Inventory Reduction bezeichnet: Je weniger Produkt sich im System befindet, desto geringer ist die potenziell freisetzbare Menge im Störungsfall. Manchmal ist die sicherste Produktmenge schlicht diejenige, die sich nicht mehr in der Leitung befindet. Wie hoch ist das Produktinventar in Ihren längsten Prozessleitungen?